Ina Elisabeth Grüttner

Jhrg. 1969, Diplom-Psychologin,
Heilpraktikerin für Psychotherapie, seit 2009 Praxisleitung,
Familylab-Seminarleiterin, verheiratet, Mutter einer Tochter.

  • Körperpsychotherapie (Einzel- und Paartherapie)
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Elternberatung (Einzelgespräche und Elternkurse)
  • Einzel- und Fallsupervision

Seit 1998 arbeitet sie selbstständig in eigener Praxis in der PraxisGemeinschaft Meesenring in Lübeck und in Hamburg mit Einzelnen und Paaren. Außerdem bietet sie Einzelsupervision, Einzelcoaching und Fallsupervision an.
Die Grundlagen der Körperpsychotherapie mit einem ganzheitlichem Ansatz, in der auch die Tiefenpsychologie integriert ist, bilden die Basis ihrer Arbeit. Sie findet es wichtig, in der Therapie die Verbindung zwischen Körper, Seele und Geist zu suchen und zu fördern. Sie nimmt in ihrer Arbeit eine prozess- und klientIn-orientierte Haltung ein. Das bedeutet, dass die Wege, die beschritten werden, immer in einem gemeinsamen Prozess stattfinden: von Suchen und Finden, Impulse geben, aufnehmen und miteinander abstimmen. Dabei geht es ihr u.a. darum, ein Bewusstsein für die Hintergründe von persönlichen Verhaltensweisen sowie körperlichen und seelischen Symptomen zu schaffen. Unter Einbeziehung der Biographie - die pränatale Erfahrung mit eingeschlossen - können z.B. Zusammenhänge hergestellt werden zwischen lebensgeschichtlichen Erfahrungen und einer aktuellen konflikthaften Situation. Gleichzeitig braucht solch ein Prozess der Bewusstwerdung eine Erdung im Körper. Die Erdung wird erreicht durch eine stärkere Körperwahrnehmung und einen stimmigen Zugang zum eigenen Körper. Erst dann ist Veränderung, Bewegung und Wandel möglich. Es verbindet sich Fühlen, Denken, Ausdruck und Handeln.
Sie arbeitet u.a. mit dem therapeutischen Gespräch, mit Körperwahrnehmungsübungen, Körperausdruck, Imagination, Berührungsinterventionen, Rollenspiel.

Ein zusätzlicher Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Begleitung von Eltern. Sie fühlt sich in der Elternberatung mit den Grundgedanken des Familientherapeuten Jesper Juul verbunden. Ihr Anliegen ist es, Müttern und Vätern einen Raum zu geben, ihren ganz eigenen Weg im Umgang mit ihren Kindern zu finden. Gleichzeitig will sie auch Impulse geben, wie diese Beziehung authentisch, respektvoll und "gleichwürdig" (der Begriff kommt von Jesper Juul) gestaltet werden kann. Gerade in konflikthaften und scheinbar aussichtslosen Situationen ist es möglich, den sogenannten "dritten Weg" im Kontakt zwischen Eltern und Kindern zu gehen – weder autoritär noch antiautoritär.
Sie hat bei Jesper Juul die Weiterbildung zur Familylab-Seminarleiterin gemacht. In diesem Zusammenhang bietet sie Vorträge, Familylab-Weiterbildungen, -Elternkurse (siehe pdf) und Einzelgespräche an für Elternpaare, Mütter und Väter alleine, mit LebenspartnerIn oder einer anderen Bezugsperson.