Bericht über Vortragsabend mit Niklaus Brantschen

Ethik statt Monethik - Alte Werte neu gefragt

Am 1. April 2015 konnten wir in dem wunderschönen historischen Saal des Hoghehuus in der Lübecker Altstadt den Schweizer Zen-Meister und Jesuitenpater Niklaus Brantschen zu einem Vortrag begrüßen.

Der 77-Jährige langjährige Leiter des Schweizer Lassalle-Instituts, Lehrender und Autor vieler Bücher, nahm mit Weisheit und Humor die 110 Zuhörer und Zuhörerinnen mit in seine Gedanken- und Erfahrungswelt, die gespeist ist von jahrzehntelanger Tätigkeit im Geiste des Zen und der christlichen Spiritualität.

Herrschaft des Geldes über Denken, Fühlen und Handeln - Kein Leben ohne Gemeinschaft - Keine Gemeinschaft ohne Ethik, Weltethos und Regeln des Zusammenlebens - Tugendethik als Grundhaltung - Die Bedeutung der Stille als Quelle für Sammlung und Achtsamkeit  -  Der gute Umgang mit der Zeit:

Dies waren die Themen, mit denen Niklaus Brantschen einlud zum Zuhören und Nachsinnen, begleitet vom Gambenspiel des Hamburger Musikers Florian Noack.

Der anschließende Raum für Fragen spiegelte die eigene Betroffenheit angesichts eines ethischen Weltzustandes, der zum Weiterdenken auffordert.

In herzlicher Atmosphäre klang der Abend bei anschließender Begegnungsmöglichkeit mit Wein und Brezeln aus.

Dank an alle Mitwirkenden und Teilnehmenden für diesen inspirierenden Abend.